Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e.V. - FDTM

Sonstiges





Nachruf


Portrait

Am 18. Januar 2012 ist das Mitglied des Arbeitskreises Luft- und Raumfahrt, unser Freund Arno Cwiertnia, nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren leider verstorben. Arno wurde am 22. September 1928 im sachsen-anhaltinischen Aken an der Elbe in der Nähe von Dessau geboren und interessierte sich früh für die Fliegerei. So war es klar, dass er beruflich in die Flugzeugindustrie strebte.1943 begann er eine Lehre als Metallflugzeugbauer bei den Junkers-Werken in Dessau. Dort hatte ihn insbesondere der hohe handwerkliche Anspruch, wie er bereits vor der zwangsweisen Verstaatlichung der Junkers-Werke von ihrem Gründer Hugo Junkers begründet wurde, geprägt. Bei den Junkers-Werken hatte Arno z. B. an der Junkers Ju 52 mitgebaut. Er war der letzte Lehrling, der bei Junkers seine Lehre beendet hatte.

1953 ging Arno nach Berlin, wo er bis bis zur Rente in Weißensee bei dem Präzisionswerkzeughersteller Niles arbeitete. In Berlin lernte Arno seine Frau Brigitte kennen, mit der er über fünfzig Jahre glücklich verheiratet war. Im August 2011 starb Brigitte plötzlich, ein schwerer Schlag, von dem sich Arno nie wieder richtig zu erholen schien.



Dessau

Im Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt war Arno der Experte für alle Junkers-Fragen. Er war einer der wenigen Zeitzeugen auf diesem technikgeschichtlichen Gebiet. In guter Erinnerung ist eine Fahrt des AK LuR zum Technikmuseum “Hugo Junkers” nach Dessau, wo uns Arno u. a. seine aktive Mitarbeit an der Rekonstruktion des ersten Ganzmetallverkehrsflugzeugs der Welt, der Junkers F 13 vorstellte. Hierfür hatte Arno sogar selbst eine Maschine konstruiert, mit der die Wellblechherstellung ermöglicht wurde.

Noch bis Herbst 2011 unterstützte Arno aktiv das IL-14-Team bei der Restaurierung der Iljuschin IL-14 des Deutschen Technikmuseums Berlin auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof und besorgte alte, schwer zu beschaffende Unterlagen. Er war stets bereit, mit seiner beruflichen Erfahrung und einem guten Ratschlag weiterzuhelfen. Bei seinen Besuchen in Tempelhof ließ er es sich nicht nehmen, den Fortschritt der Arbeiten am IL-14-Rumpf, dem Fahrwerk und dem Instrumentenbrett zu begutachten und fachkundig zu kommentieren.



Gebinde

Arno Cwiertnia ist am 26. Januar 2012 auf dem Auferstehungs-Friedhof in der Indira-Gandhi-Straße 110 in Berlin-Weißensee im Kreise von Freunden und Verwandten beigesetzt worden. Der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt hat mit Arno Cwiertnia ein sehr engagiertes Mitglied verloren. Wir werden Arno ein würdiges Andenken bewahren.

Ralf Karasch
Sprecher Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt



Kooperation mit dem Luftwaffenmuseum Gatow


Luftwaffenmuseum

Das Luftwaffenmuseum Gatow und das Deutsche Technikmuseum Berlin haben über ihre Fördervereine eine gemeinschaftliche Kooperation vereinbart. Seitens des Fördervereins des Deutschen Technikmuseums ist hier der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt aktiv eingebunden. Ein Kennenlerntreffen um gemeinsame Interessen und Informationen unter den Mitgliedern auszutauschen, fand auf Anregung von Andreas Bonstedt vom Förderverein Luftwaffenmuseum und Ralf Karasch vom Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt, Förderverein Technikmuseum, am 4. November 2011 in der General-Steinhoff-Kaserne (Unteroffizierscasino-UHG) statt. Zum Auftakt moderierte Günther Hoffmann eine kleine Führung durch den Hangar 7 des Luftwaffenmuseums mit der Ausstellung “50 Jahre Bundesluftwaffe”.






Sommerfest 2010


Sommerfest2010-01

Unser Sommerfest feierten wir zusammen mit der IL14-Gruppe in der IL14-Werkstatt.



sommerfest2010-02

Unsere Feste sind immer ein geselliger Ideen- und Erfahrungsaustausch.






Gedenken an Luftbrücke


Kranzniederlegung

25. Juli 2008:
Niederlegung eines Blumengebindes an der Gedenktafel für verunglückte Luftbrückenpiloten anlässlich des 60. Jahrestages des Absturzes eines Rosinenbombers gemeinsam mit Vertretern des “Freundeskreises Luftwaffe e.V.” der Bundeswehr.