Nachrichten aus dem Förderverein 2016




Karacke Jesus von Lübeck

Modell der Karacke „Jesus von Lübeck“ übergeben

Im Anschluss an ein Kolloquium, in dem vor über 100 Mitgliedern unseres Vereines und geladenen Gästen Achim Pohlman über die Geschichte der Karacke „Jesus von Lübeck“ referierte, Prof. Böndel die Konstruktionsmethoden des damaligen Schiffsbaus erläuterte und der Modellbauer zu Mondfeld über die 13-jährige Bauzeit berichtete, wurde vom Vorsitzenden unseres Vereines, Wolfgang Jähnichen, das mit einer Spendensumme von 40 000 € erbaute Modell im Maßstab 1 : 50 der Custodin der Schifffahrtsabteilung des Deutschen Technikmuseums Berlin, Claudia Schuster, übergeben.
Die Karacke „Jesus von Lübeck“ ist historisch gesehen als ein Bindeglied zwischen den klassischen Karacken des 15. Jahrhunderts und den frühen spanischen Galeonen um 1530/40 sowie der elisabethanischen Galeone um 1570/80 anzusehen. Sie wurde um 1520 in Lübeck als ein Zeichen der Größe und Macht der Hanse erbaut und nach entsprechenden Umrüstungen von den Engländern zwischen Afrika und der „Neuen Welt“ auch im Sklavenhandel eingesetzt.

Ursprünglich war geplant, dieses Exponat zum 50. Gründungstag unseres Vereines dem Museum zu übergeben. Immer wieder musste der Fertigstellungstermin verschoben werden, da der als Meister seines Faches allseits anerkannte Modellbauer Wolfram zu Mondfeld jede Einzelheit des Modells aufgrund von historischen Recherchen der Realität entsprechend nachbilden musste. Dabei diente ihm auch das Mitte der 80-er Jahre vor Portsmouth gehoben Schiff vergleichbarer Bauart, die „Mary Rose“, als Vorbild. So war es beispielsweise erforderlich, die Geschütze maßstabsgetreu extra zu gießen.
Ende vergangenen Jahres war es dann so weit, dass Frau Schuster das Modell nach Berlin holen konnte. Dabei fehlten zwar noch einige Teile, so dass ein Kollege von Mondfelds, der Berliner Restaurator Dirk Voigtländer, die letzten Arbeiten in seiner hiesigen Werkstatt vervollständigen musste.

Seit dem 2. Mai ist dieses Highlight in der Schifffahrtsabteilung zu besichtigen.

Wolfgang Jähnichen



„Sie bewahren die Geschichte“

Film zum Jubiläum 150 Jahre Straßenbahn in Berlin

DVD 150 Jahre Straßenbahn in Berlin

Im Auftrag unseres Fördervereins hat die Firma SMIDAK anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Berliner Straßenbahnen einen Film gedreht. Dieser behandelt die Leistungen des Deutschen Technikmuseums und der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sowie zweier ehrenamtlich tätiger Vereine (Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e.V und Denkmalpflege-Verein Berliner Nahverkehr e.V.) bei der Bewahrung von historischen Fahrzeugen und Archivmaterial aus der langen Berliner Straßenbahngeschichte.
Der 35 min lange Film kann über die Adresse des Vereins zu einem Preis von 10,00 € einschließlich Versandkosten bezogen werden.



DVD 150 Jahre Straßenbahn in Berlin - CD
DVD 150 Jahre Straßenbahn in Berlin - CD


Wir brauchen Ihre Unterstützung


T3 - Drehscheibe

Ziel des Projektes

Neben den großen Dampflokomotiven in den Lokschuppen des Deutschen Technikmuseums nimmt sich die kleine Tenderlokomotive T3, die bei der GASAG im Gaswerk Mariendorf im Einsatz war, eher bescheiden aus. Sie verdient es mehr beachtet zu werden, ist sie doch ein Sachzeuge der Geschichte der Berliner Gasversorgung und damit Teil der Versorgung der Stadt Berlin mit Licht und Wärme. Sie ist Eigentum des Fördervereins des Deutschen Technikmuseums und steht im besonderen Interesse der Mitglieder des Vereins. Es ist das Ziel, die Lokomotive ausstellungsgerecht und dabei rollfähig herzurichten, ohne den historischen Zustand bei ihrer Außerdienststellung im Jahr 1966 zu vernachlässigen.



Wir brauchen Ihre Unterstützung

Die Aufarbeitung der über 100 Jahre alten Dampflokomotive T3 erfordert einen hohen finanziellen Aufwand. Die Gesamtkosten werden bei ca. 40 Tsd. € liegen. Der Förderverein mit seinen vielfältigen Aufgaben wird das Projekt mit beträchtlichen Eigenmitteln auf den Weg bringen, aber es nicht alleine schaffen. Die Erlöse aus unseren Spendenlaternen werden für die Aufarbeitung mit verwendet.

Wenn Sie auch von alter Dampfloktechnik u. Eisenbahnen fasziniert sind, wäre es nicht auch für Sie denkbar, den Förderverein für die Aufarbeitung der GASAG-Werkbahnlokomotive 1 mit einer Spende zu unterstützen? Der Förderverein ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und selbstverständlich gerne bereit, Ihnen für Ihre sachbezogene Spende eine Spendenbescheinigung auszustellen.

Die Bemühungen um diese Lokomotive und deren engen Zusammenhang mit dem Gaswerk Mariendorf, mit der entsprechenden Gleisanbindung an die Industrielandschaft Berlins, werden wir in einer Dokumentation darstellen.
Dieser enge Zusammenhang soll dem Museumsbesucher in einer Ausstellung neben der Lokomotive erläutert werden. In dieser Dokumentation wird der Förderverein die Sponsoren würdigen und – sofern gewünscht – gerne in angemessener Form namentlich präsentieren.

Für weitere Informationen laden Sie bitte die folgende PDF-Datei herunter:


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Geschäftstelle Original

Sprechzeiten des Vorstands im Januar

Im neuen Jahr ist die Geschäftsstelle wieder ab 07. Januar besetzt.